Die Essenz der Achtsamkeit verstehen

Achtsamkeit selbst ist die Antwort auf zahlreiche Fragen, die Antwort auf ein glückliches, erfülltes Leben. Ein Leben, das für dich bestimmt ist. Ich habe mir lange Zeit Gedanken darüber gemacht, wie ich diese Inhalte vermitteln soll. Am Ende entschied ich mich dafür, einfach das zu sagen, was mir gerade in den Sinn kommt. Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir Meister darin sind, das Leben zu planen.

Das beginnt bereits in der Grundschule in der ersten Klasse. Dort ist unser nächstes Ziel die zweite Klasse.  Danach geht es weiter mit verschiedenen Schulsystemen. Abitur oder Realschule. Wir bereiten uns auf das Studium oder Arbeitsleben vor. Im Arbeitsleben jagen wir wiederum einem Ziel hinterher, um an einem Punkt zu kommen, der uns weiter bringt. Eine bessere Position oder zuletzt eben die Rente.

Um die folgenden Inhalte zu begreifen, braucht es einen offenen und freien Geist. Denn zwischen uns selbst und dem Wirkmechanismus stehen zahlreiche Glaubenssätze, Filter und Gedanken. Die Inhalte sind für Anfänger nicht so leicht zu verstehen. Auch, wenn du erst vor Kurzem mit dem Thema Achtsamkeit in Berührung gekommen bist, lade ich dich ein, mit einer offenen Haltung an diesen Artikel heranzugehen. Wenn du dich schon länger mit Achtsamkeit beschäftigst und ein bewusstes Leben führst, wirst du es mehr verstehen und tiefer in die Praxis eintauchen.

Wir bereiten uns ständig auf Dinge vor, die in der Zukunft liegen

Wir verpassen während der Vorbereitung das, was wir eigentlich suchen. Aus der Unsicherheit heraus, versuchen wir uns ständig, eine Zukunft vorzustellen, die uns ein glückliches Leben bringen soll. Beispielsweise Liebe, Glück und Freude. Die Wahrheit ist, egal was wir in der Welt da draußen tun. Wir Menschen wollen alle das Gleiche. Wir wollen Liebe, wir wollen Freude und das Leben in vollen Zügen genießen. All diese Attribute finden wir nicht in der Zukunft. Wir versuchen aus der Angst, uns ständig auf Dinge vorbei zu bereiten, statt einfach zu leben. Genauso handle ich jetzt, ich lass die Inhalte aus mir raus strömen ohne Vorbereitung.

Die Grundthese dahinter, ist die Lebensphilosophie des Taoismus, Buddhismus, Hinduismus, dem Christentum oder andere Weltreligionen. Dieses Vertrauen, dass das Leben alles für dich regelt, ist der Kern der Religionen. Vielleicht bemerkst du bereits, dass sich innerlich etwas bewegt. Kennst du folgende Aussagen? „Nein das kann nicht sein, ich muss mich als kleiner Mensch anstrengen und auf alles vorbereiten.“ Genau so leben die Menschen ihr Leben. Sie kämpfen und befinden sich ständig in einer Illusion etwas aufzubauen, erschaffen zu müssen. Um sich vor dem bösen Leben da draußen abzusichern.

Stell dir vor, das Leben ist für dich da

Ich möchte dich in diesem Moment einladen, dir vorzustellen, das Leben ist für dich da. Das Leben selbst würde sich um dich kümmern. Im Grunde hat dies jede Weltreligion gesagt. Du musst dabei an nichts glauben. Es geht hier nicht um Glaubensrichtungen, Götter oder Bezeichnungen. Ich nehme diese als Beispiel, weil der Ursprung dessen nicht eine Vorstellung war, sondern alles auf eine Basis aufbaut. Sich dem Leben hinzugeben, ist im Christentum ein zentraler Bestandteil. Was Jesus in der Essenz prägte, bedeutet nichts anderes als dem Leben zu vertrauen. Wie das funktioniert, erkläre ich später.

Im Vorfeld helfen dir folgende Informationen, um deinen Geist zu öffnen und dich auf die eigentliche Umsetzung vorzubereiten. Das Christentum hatte das Konzept der Hingabe, wie auch der Taoismus. Dieser hatte das gleiche Konzept wie der Buddhismus oder der Zen-Buddhismus. Alle haben die gleiche Philosophie, dass hinter all dem ein größerer Geist steckt, dem wir vertrauen dürfen. Wir verwenden meist nur unseren kleinen Geist, den Frontallappen, der unser Leben kontrolliert. Du siehst täglich, wie schlecht dieser eigentlich funktioniert.

Selbst die Psychologie und die moderne Wissenschaft, wie auch Erfolgsgeschichten der Wirtschaft zeigen, wenn die Menschen es wagen und ihrer Intuition vertrauen, unglaubliche Dinge geschehen. Haben sie vertraut, waren sie am erfolgreichsten, glücklichsten und trafen die besten Entscheidungen. Nicht weil sie versuchten, ihr Leben zu kontrollieren.

Wie funktioniert das mit der Intuition?

Es geht nicht darum, was wir tun, sondern was wir nicht tun. Das einzige was wir tun sollen, ist alles im Leben vollkommen bewusst und präsent wahrzunehmen. Das was ist wahrzunehmen und den Geist so zu lassen, wie er ist. Weder wegdrücken, noch auf die Vorstellungen und auf die Ideen, aufzuspringen. Einfach nur wahrnehmen, was ist. Stell dir vor, du hast in deinem Leben Gewohnheiten, die dir nicht guttun. Um es greifbarer für dich zu machen. Stell dir vor du rauchst. Was wir beim Rauchen im Grunde genommen tun, ist, dass wir höchst unbewusst sind. Erinnere dich an deine erste Zigarette. Da war es für dich eine Qual, den Rauch in deine Lungen zu bekommen. Die ersten zwei, drei Zigaretten waren grausam. Doch du wolltest cool sein oder aus einem anderen Grund mit dem Rauchen beginnen. Deswegen hast du dich dazu gezwungen.

Der Grundimpuls deines Körpers, beispielsweise Husten ist immer noch da, dein Körper wehrt sich gegen die Giftstoffe, aber wann immer du zur Zigarette greifst, schaltet dein Gehirn auf Autopilot. Du nimmst diese Warnungen nicht wahr, deswegen kannst du ohne Probleme rauchen. Falls du Raucher bist, probiere einmal, ganz bewusst zu rauchen. Das Ziel ist nicht, das Rauchen aufzugeben oder etwas zu erreichen.

Du versuchst ganz bewusst den Rauch zu spüren wie er langsam in deinen Rachen hineingleitet. Wie er sich in der Lunge entfaltet und wie du den Rauch wieder hinaus bläst. Jeder Atemzug wird bewusst zelebriert. Irgendwann wirst du vollkommen automatisch, ohne es versuchen zu müssen, mit dem Rauchen aufhören. Dein Bewusstsein erkennt, es tut dir nicht gut und du wirst es lassen, ohne dich zwingen zu müssen. Du musst keine Pläne einhalten, streiken oder kämpfen. Tue die Dinge in Zukunft einfach bewusst und sie verändern sich von alleine. Es geht darum zu lernen, vollkommen präsent und bewusst zu sein. Ziel ist es, dem Leben zu vertrauen, ohne etwas zu erzwingen und wir erreichen das, was wir uns immer wünschten. Nur weil wir präsent und vollkommen bewusst unser Leben leben.

Achtsam Kuchen essen

Stell dir vor, du isst einen Kuchen. Zuerst isst du ein Stück, dann ein zweites. Am Abend sitzt du auf der Couch und ärgerst dich über dich selbst, weil du zu viel gegessen hast. Du hast Bauchschmerzen und es geht dir schlecht. Eigentlich hat dein Körper bereits während dem Essen Signale gesendet, doch diese nimmst du erst wahr, wenn du wirklich bewusst agierst. Ich lade dich ein, jegliche Tätigkeiten in Zukunft komplett bewusst und ganz wach vorzunehmen. Sei präsent beim Kuchen essen, Stück für Stück. Zuerst wirst das Kuchenessen noch stärker genießen aus Wachheit und Achtsamkeit. Doch irgendwann sagt der Körper „Nein, das tut mir nicht gut, das reicht jetzt“. Und wenn es zunächst in die andere Richtung geht und du isst, bis du Schmerzen bekommst oder dir übel wird: Gehe nicht zurück auf Autopilot gehst. Lenke dich nicht mit Videos oder anderen Dingen ab. Nimm die Übelkeit/den Schmerz bewusst wahr.

In dem du dieses Bewusstsein und achtsame Leben praktizierst, wird sich dein Leben automatisch regulieren. Alles in der Natur strebt nach Balance, dein Körper und Geist streben nach Balance. Das einzige was uns aus der Balance bringen kann, ist unser Gehirn, der glaubt alles kontrollieren zu müssen. Wir müssen alles Planen oder greifbar machen. Der Geist versucht sich ständig, durch dieses Leben zu kämpfen, statt zu vertrauen.  Die Natur reguliert alles von selbst, nur bei uns Menschen scheint es nicht klappen, weil der Denkapparat immer dazwischen funkt.

Es geht nicht darum, das Denken zu verfluchen, sondern es zu nutzen, wenn du es brauchst. Nennen wir die Intuition, die dahinter steht, einfach größere Intelligenz. Die Weltreligionen gaben ihr immer Namen. Sei es Gott, Buddha oder das Universum, wie es oft in spirituellen Bereichen heißt. Nenne es, wie du es willst. Nenne es bedingungslose Liebe. Egal was, es ist diese Intelligenz dahinter, die wir erst erfahren, wenn wir anfangen, in den Moment einzutauchen. Und wenn du das eine Zeit lang praktizierst, wenn du immer präsent und bewusst bist, wirst du spüren, wie du auf einmal mit dieser Intuition, mit dieser tieferen Intelligenz zu kommunizieren beginnst. Es handelt sich um Impulse.

Wenn ich im Supermarkt bin oder etwas esse, was mir nicht guttut, erhalte ich Impulse, die mir sagen „Iss das Lebensmittel nicht“. Ich spüre immer deutlicher, wo es mich hinträgt oder was ich in dem Moment tun soll. Genau wie ich jetzt gerade diese Worte verfasse – ich bin einfach den Impuls gefolgt. Das Leben und diese Vollkommenheit macht einem erst einmal Angst. Wir haben uns daran gewöhnt, zu kämpfen und an Illusionen festzuhalten. Wir versuchen, unseren Partner an uns zu binden, Vermögen aufzubauen, etc., indem wir daran festhalten. Du kannst täglich beobachten, wie Illusionen zusammenbrechen. Die Partner lassen sich scheiden, in der Welt passieren schreckliche Dinge. Es raubt unser ganzes Fundament, was wir verzweifelt versuchten aufzubauen. Wir haben verlernt, auf die einzige Instanz, auf das das Universum zu vertrauen. Mit Religion hat das nichts zu tun, Vertrauen ist etwas Erfahrbares.

Meine Reise zu einem achtsamen Leben

Alle, die dem Thema kritisch gegenüberstehen, erzähle ich meine Geschichte. Bevor ich meine achtsame Reise begann, war ich Ingenieur. Noch heute bin ich ein nüchterner und klarer Mensch, der noch nie etwas in glauben oder akzeptieren konnte, das er nicht selbst erfahren hat. Es geht hierbei nicht um Glauben, sondern um Dinge, die du im Alltag erfahren kannst, wenn du sie praktizierst. Würde es die Instanz dahinter nicht geben, wären hunderte psychologische Studien über achtsames und bewusstes Leben, wie auch die Mediationen nicht nachweisbar. Sei es dein Gehirn, deine Gesundheit, dein Glück. Egal welcher Themenbereich, es konnte alles faktisch nachgewiesen werden. Du kannst noch so skeptisch gegenüber Gott und Co stehen, der wissenschaftliche Standpunkt beweist es bereits.

Aus welchen Beweggründen auch immer du es tust. Egal welche Punkte dich überzeugen. Irgendwann wirst du es selbst deutlich spüren, dass es etwas gibt, wie Intuition. Gib diesem großen Ganzen einen Namen, womit du dich identifizieren kannst. Viele haben ein Problem mit dem Begriff Gott. Lass es weg, wenn du dich unwohl damit findest. Ich hatte auch meine Probleme mit dem Begriff Gott. Lass einfach alles weg und fange an deine Erfahrungen zu machen. Das machst du nur dann, wenn du bewusst lebst. Das ist das Einzige, was du tun musst. Einfach bewusst und präsent sein. Tue das, was du sowieso tust, nur präsenter, achtsamer, wacher und klarer.

Alles um dich rum wird sich automatisch verändern, es werden Momente kommen, wo selbst erbaute Konstrukte zusammenbrechen. Kommen diese vor, erschrecken wir uns im ersten Moment. Dir wird plötzlich klar, dass dich deine Beziehung eigentlich nicht erfüllt. Am Anfang spürst du nur die Traurigkeit und das Unglück. Die Gefühle werden bewusster und dir wird klar, warum es so ist. Manchmal ist es notwendig Altes loszulassen. Wer präsent lebt, tut sich nicht mehr schwer damit.

Wie du den Herausforderungen widerstehst

Natürlich kommt es auf deinem Weg zu Herausforderungen. Aus diesem Grund habe ich die Achtsamkeits-Academy entwickelt. Dort können sich Menschen verbinden, austauschen und zur Natürlichkeit zurückfinden. Zurück zur verspielten Essenz. Kleine Kinder tragen die Essenz der Natürlichkeit noch in sich. Sie lachen und strahlen. Wann haben wir das letzte Mal einen Erwachsenen gesehen, der so strahlte wie ein Kind? Was ist der Unterschied zwischen Erwachsenen und Kinder? Die Kinder sind noch frei, sie denken und handeln nach ihrer Intuition. Sie genießen das Leben für sich und vertrauen diesem komplett. Sie gehen wach und vollkommen durch die Welt. Wir Erwachsenen stecken in Illusionen, in Geschichten und kämpfen um Sicherheit. Der Weg zurück zur Natürlichkeit, zur Kindlichkeit, zu Freude ist einfach, indem du das Leben präsent wahrnimmst.

Ich lade dich ein in der der Achtsamkeits-Academy vorbei zu schauen. Dort findest du noch mehr Unterstützung, Videos und eine Community, die dich auf deinem Weg begleitet. Das Schöne ist, wir sind nicht allein auf der Welt. Ich möchte mich von ganzen Herzen bedanken, dass du diese Worte gelesen hast. Oft halten uns die Filter, die in unseren Köpfen stecken davon ab, solche Inhalte zu lesen und sich damit zu beschäftigen. Das Gehirn möchte die darunterliegenden Wahrheiten nicht hören und verdrängt es gerne.

Weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, in diesem Spiel zu kämpfen. Im ersten Moment ist es schmerzhaft damit konfrontiert zu werden. Das all jene Dinge im Leben, an die wir festhalten auf Sand gebaut sind, möchte kaum jemand hören. Ich freue mich, dass du durchgehalten hast und mit mir diese Reize deiner Essenz, zu deiner Präsenz gewagt hast. Eine Reise zu einem klaren, wachen und freudvollen Leben.

 

Wann startest du?

Dein Peter Beer

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